Fußball: Ingolstadt abgestiegen - Bayern gewinnt Spitzenduell

Das Bundesliga-Abenteuer des FC Ingolstadt ist vorbei. Und die Freiburger Torschüsse gingen weiter - schon nach kurzer Zeit hatte der SCF mehr Chancen als im ersten Durchgang. "Noch nach Abpfiff so eine Positivmeldung zu bekommen, macht's noch bitterer", stöhnte Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis bei der Pressekonferenz.

Der FC Ingolstadt ist nicht mehr zu retten, die Schanzer stehen als zweiter Absteiger aus der Fußball-Bundesliga fest.

"Wir sind immer für euch da", sangen sie gemeinsam nach der Rückkehr der Anhänger mit dem Sonderzug aus Freiburg.

Der SC Freiburg kam gegen Ingolstadt nicht über ein 1:1 hinweg. "Heute hätten wir mit etwas Glück oder einem schlechteren gegnerischen Torwart auch gewinnen können", sagte FCI-Trainer Maik Walpurgis. Das bringt der Mannschaft noch mal eine Menge Qualität und Flexibilität. Von Schuldzuweisungen wollte Walpurgis nach der enttäuschenden Dienstreise in den Breisgau aber nichts wissen. Am letzten Spieltag müssen sie zum Meister nach München. Dabei hatte es sogar nach Spielende noch so ausgesehen, als dürfe Ingolstadt weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Doch Freiburgs bester Torjäger zögerte zu lange und vergab die Gelegenheit. Mit einem Unentschieden in Freiburg verabschieden sie sich in die Zweitklassigkeit. In der 30. Minute nutzte Maximilian Philipp den ersten Freiburger Torschuss zum Führungstreffer. Vor dem Spieltag haben die auf Rang 17 platzierten Ingolstädter vier Punkte Rückstand auf den Hamburger SV (Rang 16) und den 1. FSV Mainz 05 (Rang 15). Der FCI spielte selbstbewusster, aggressiver und strahlte deutlich mehr Torgefährlichkeit aus.

HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga jubelt nach seinem späten Ausgleichstreffer gegen den FC Schalke 04. "Dann hätten wir unser Endspiel kommende Woche gehabt".

Am Samstag konnte Walpurgis seine vermeintlich beste Startelf aufbieten, erstmals seit fünf Spielen war keiner seiner Akteure gesperrt.

Viele Profis sollen noch in der Kabine geweint haben. "Wir haben einen tollen Auftritt gemacht, aber den Ball nicht ein zweites Mal hinter die Linie", ärgerte er sich und meinte mit Blick auf die gesamte Saison: "Dieser Abstieg war absolut verhinderbar". Morgen ist es die Hölle. "Die nächsten zwei Wochen ist es die Hölle", sagte Streich und erinnerte an den letzten Freiburger Abstieg. Der SC rutscht auf Tabellenplatz 6 ab und hat nun zwei Punkte Vorsprung auf Köln und drei auf Bremen.

Kapitän Matip will deswegen auch den sofortigen Wideraufstieg und sagte angesprochen auf seine Zukunft: "So will ich mich nicht verabschieden".

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