G20-Gipfel Donald Trump wohnt im Berliner "Intercontinental"

Berlin - Der G20-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt, doch US-Präsident Donald Trump hat kein Hotel in der Hansestadt gefunden und lässt sich in den zwei Tagen im "Intercontinental" (Tiergarten) nieder. Und das, obwohl der Gipfel ganze 250 Kilometer entfernt in Hamburg stattfindet. Der Grund: Hamburgs erste Adresse für Staatsgäste, das Hotel "Vier Jahreszeiten", hatte Trump abgesagt.

Die offiziellen Stellen gaben sich bisher verschwiegen und machten weiterhin ein Geheimnis aus dem Ort. Die amerikanische Botschaft teilte mit: "Das Weiße Haus bereitet die Teilnahme von Präsident Trump am G20-Gipfel in Hamburg vor und wird alle notwendigen Vorkehrungen für ihn und seine Delegation treffen". Weitere Informationen liegen uns zurzeit nicht vor. Das allein sagt aber nicht viel aus.

Eine Unterkunft in Berlin bedeutet, dass Trump jeden Morgen nach Hamburg pendeln müsste. Der ehemalige US-Präsident residiert während seines Berlin-Besuchs, bei dem er im Rahmen des Kirchentags am Vormittag des Christi Himmelfahrttags, dem 25. Mai, vor dem Brandenburger Tor spricht, nämlich im Adlon am Pariser Platz. Diese muss nun neu planen, denn eigentlich waren rund 3000 Beamte für eine Verstärkung in Hamburg vorgesehen.

Auch Vladimir Putin hat wenig Glück im "Vier Jahreszeiten" gehabt, laut Abendblatt-Informationen. Nun dürfte die Hälfte davon in Berlin bleiben.

► Bundeskanzlerin Angela Merkel (62, CDU) checkt mit ihrer Delegation während des Gipfels im Hotel Atlantic Kempinski an der Alster ein, wie das "Abendblatt" berichtet.

► Das Hilton-Hotel "Curio" beherbergt die Gäste aus Brasilien, Großbritannien, Vietnam und Indien. Die Chinesen haben sich das "Grand Elysée" ausgesucht.

► Saudi-Arabien soll Zimmer im "Westin" an der Elbphilharmonie gebucht haben.

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