Weltkriegsbombe wird in Cottbuser Innenstadt beseitigt

Etwa 1000 Cottbuser sollten am Morgen bis 08.00 Uhr ihre Wohnungen sowie Büros und Geschäftsräume in einem Sperrkreis rund um den Fundort des Blindgängers verlassen haben.

Cottbus - Nach dem Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Cottbuser Innenstadt ist für Mittwoch die Beseitigung geplant.

Auf der Baustelle der EG Wohnen ist der Sprengsatz den Angaben zufolge am Dienstag entdeckt worden. Die 50-Kilo-Bombe sei deutscher Herkunft und mit einem russischen Zünder versehen. Zunächst soll versucht werden, die Bombe zu entschärfen. Sollte dies nicht möglich sein, muss sie gesprengt werden. Die Stadt Cottbus riet Evakuierten, notwendige Medikamente, Essen und Getränke für den Tag mitzunehmen. In einer Turnhalle in der Gartenstraße/Joliot-Curie-Straße wurde ein Notquartier eingerichtet.

Mehr als 20 Mitarbeiter des Ordnungsamtes, sowie Polizisten und Feuerwehrleute werden an dem Einsatz beteiligt sein.

Die Entschärfung sorgt auch für Verkehrsbehinderungen: So verkehrt die Straßenbahnlinie 3 laut Stadtverwaltung nur zwischen Ströbitz und der Wendeschleife Thiemstraße. Ab der Haltestelle Görlitzer Straße würden die Bahnen am Stadtring umgeleitet, hieß es. Die Haltestelle Ottilienstraße wird nicht angefahren.

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