Hoffenheim: Coach Nagelsmann und Sportchef Rosen verlängern

Mit ihm bleibt auch sein engster Vertrauter.

Die TSG 1899 Hoffenheim hat es geschafft, sein momentanes sportliches Erfolgsduo langfristig an den Klub zu binden.

Nagelsmann hatte bei der TSG im Februar 2016 als jüngster Cheftrainer der Bundesliga-Geschichte in akuter Abstiegsnot von Huub Stevens übernommen und die Hoffenheimer souverän zum Klassenerhalt geführt. Peter Görlich in einer Mitteilung des Vereins zitiert: "Der jüngste Erfolg trägt klar die Handschrift der Beiden".

Nagelsmann sieht in der doppelten Vertragsverlängerung einen "Meilenstein auf unserem eingeschlagenen Weg, denn sie ist ein starkes Zeichen an den Klub, die Mannschaft sowie das Funktionsteam und ein Ausweis für Kontinuität und Stabilität". Am Freitag unterschrieben Julian Nagelsmann und Alexander Rosen jeweils einen neuen Vertrag.

Er verspüre "große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte Nagelsmann. Dass neben ihm auch Rosen sein Engagement bei der TSG verlängert hat, zeige dem 29 Jahre alten Trainer, "dass wir uns hier wohlfühlen und die optimalen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten erhalten". "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass die TSG nach so vielen Jahren in unterschiedlichen Positionen mehr als ein normaler Arbeitgeber ist", meinte Rosen, der bereits seit acht Jahren der TSG arbeitet: "Das Vertrauen der Gesellschafter und der Geschäftsführung ist für mich ein großer Ansporn, der Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre weitere Kapitel hinzuzufügen". Mit seiner Unterschrift unter den neuen Vertrag machte Rosen zudem deutlich, kein Problem damit zu haben, dass ihm der frühere DFB-Sportdirektor Hans-Dieter Flick ab dem 1. Juli als neuer Geschäftsführer Sport übergeordnet wird. Noch wurde kein gleichwertiger Ersatz für die zum FC Bayern wechselnden Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle verpflichtet. Als Neuzugänge sind immerhin zwei andere Nationalspieler im Gespräch: Matthias Ginter von Borussia Dortmund und vor allem Serge Gnabry, der am Donnerstag seinen Weggang von Werder Bremen angekündigt hat.

Ausgabe: