Köpke weist Kritik an DFB-Kader zurück

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke kann die Kritik vor allem aus Russland am Kader der deutschen Nationalmannschaft für den Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) "nur bedingt" nachvollziehen.

Natürlich werde immer geschaut, was Deutschland als Weltmeister mache, berichtete Bierhoff. Da spielt es den Organisatoren nicht in die Karten, dass Bundestrainer Joachim Löw das Turnier nutzt, um Spielern aus der zweiten und dritten Reihe die Chance zu geben, sich in den Vordergrund zu spielen. Wahrscheinlich zum Schutz seiner Sponsoren oder anderer Gruppierungen.

22 Akteure nimmt Löw mit nach Russland, davon sind einzig Shkodran Mustafi, Julian Draxler und Matthias Ginter Überbleibsel aus dem Weltmeister-Kader von 2014. "Am Ende wird auch der Veranstalter froh sein, wenn eine erfolgreiche WM-Mannschaft Deutschland 2018 in Russland auflaufen wird", sagte er.

Bei Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke stieß die Aussage des russischen Offiziellen auf wenig Begeisterung: "Es sollte schon jeder Nation selbst überlassen werden, wie sie so ein Turnier angeht". "Solche Erfahrungen sind für sie wirklich sehr wertvoll". Außerdem: Neuer, Boateng und Hummels und einige andere hätten ohnehin verletzungsbedingt passen müssen. "Im Grunde geht es um fünf, sechs Spieler, die wir schonen".

Köpke hält jedoch nichts davon, den Confed Cup abzuschaffen. "Es ist ja nicht so, dass wir jetzt Urlaub hätten".

Für 2022 habe die Fußballwelt bereits "größte Probleme, die WM von Mitte November bis Mitte Dezember in den Rahmenterminkalender einzufügen", sagte Grindel: "Und das gleich in zwei Spielzeiten hintereinander?" "Natürlich blutet dem Fußball-Fan das Herz, wenn der amtierende Weltmeister ohne seine Stars antritt. Wenn man in Regionen geht, wo kein oder kaum internationaler Fußball gespielt wird, wenn es bei einem Länderspiel um etwas geht oder ein namhafter Gegner kommt, dann kommen die Zuschauer auch", sagte Grindel. "Aber wir müssen das akzeptieren", so Sorokin bedauernd.

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