Wechsel-Zoff um Van Dijk: Liverpool sagt Sorry

Grund: Liverpool sei bereit, bis zu 57 Millionen Euro Ablöse für van Dijk nach Southampton zu überweisen.

Wie, so Southamptons Argumentation, solle van Dijk nun zu dem Schluss gekommen sein, unbedingt für Liverpool spielen zu wollen, wenn er nicht von den Reds kontaktiert worden wäre. Wir entschuldigen uns beim Besitzer, bei den Verantwortlichen und den Fans von Southampton für die entstandenen Missverständnisse rund um Virgil van Dijk. Und weiter: "Wir respektieren die Position von Southampton und können bestätigen, dass wir kein Interesse mehr an dem Spieler haben". Die Saints reichten bei der Premier League offiziell Beschwerde wegen einer unerlaubten Kontaktaufnahme (englisch: "tapping up") des FC Liverpool ein.

Vereine dürfen laut FIFA-Regularien allerdings ohne Erlaubnis des Vereins nur Kontakt zu einem Spieler aufnehmen, wenn dessen Vertrag weniger als sechs Monate datiert ist. Van Dijks Arbeitspapier läuft jedoch noch bis 2022. Wie die Medien von der Insel übereinstimmend berichten, möchte sich der Verein von Teammanager Jürgen Klopp die Verpflichtung des 25-Jährigen umgerechnet knapp 69 Millionen Euro kosten lassen.

Dass der Niederländer dennoch wechselt, ist nicht ausgeschlossen.

Neben dem 18-maligen englischen Meister sind unter anderem auch Chelsea und Manchester City am niederländischen Nationalspieler interessiert. Van Dijk beeindruckte in der Premier League mit einer überragenden Zweikampfquote und war einer der Leistungsträger des FC Southampton in der vergangenen Saison.

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