Ab 2019 | VW statt Mercedes: DFB mit neuem Sponsor!

Wolfsburg/Stuttgart. Mercedes-Benz und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, das ist eine Verbindung mit Tradition.

"Es passt zum DFB, dass VW mit seinem Engagement den gesamten Fußball von der Spitze bis zur Basis im Blick hat", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Gleichzeitig ist Volkswagen als global agierendes Unternehmen ein starker Partner, um unsere Internationalisierung vor allem in China weiter voranzutreiben". Das Vertragsverhältnis mit Mercedes laufe Ende nächsten Jahres aus. Der Stuttgarter Automobilkonzern war seit 1972 Partner des DFB, seit 1990 Generalsponsor des Verbandes und der Nationalteams. Sich im Glanz der Sieger, der Nationalkicker, zu sonnen, das ist eine Vorstellung, die aber auch den mit Diesel-Krise und Vertrauensverlust kämpfenden Volkswagen-Vorständen ein Leuchten in die Augen zaubern dürfte. Das würde knapp 20 Millionen mehr in die Kassen spülen als der noch bis zum Ende 2018 laufende Vertrag mit Mercedes, das sein Angebot aber auch signifikant erhöht hatte. Über die Höhe der Vereinbarung machten beide Seiten keine Angaben.

VW setzte sich im ersten Bieterverfahren überhaupt durch, nachdem die Verträge zwischen DFB und Mercedes zuvor immer wieder ohne Ausschreibung verlängert worden waren. Diese Werte würden auch für Volkswagen gültig sein. "Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen". Mitte März hatte der DFB die Sponsorenrechte in der Kategorie Automobil für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Juli 2024 neu ausgeschrieben. Es geht um 50 Millionen Euro jährlich, vereinbart wurde ein Vier-Jahres-Kontrakt bis 2022.

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