Fußball: Altach muss bangen 2 - Meinungen

Schmidt vertraute auf dieselbe Start-Elf, die in der Vorwoche die Hürde Tschichura Satschchere mit Zittern genommen hatte.

"Dass wir das Spiel nicht rübergebracht haben, haben wir uns teilweise selbst zuzuschreiben, weil wir das zweite Tor nicht gemacht haben", sagte Altach-Trainer Klaus Schmidt nach dem Match. "Wir werden uns aber steigern müssen, wenn wir aufsteigen wollen". In der laufenden Spielzeit liegt Brest auf Platz zehn. Die Weißrussen agierten körperbetont, für die spielerische Linie war vor allem der Argentinier Leandro Torres zuständig. Schon dabei zeigte sich Nutz am auffälligsten. Der Franzose offenbarte danach Klasse und verhinderte einen deutlicheren Rückstand seines Teams.

In der 74. Minute mussten die Altacher jedoch den bitteren Gegentreffer hinnehmen. In weiterer Folge konnte sich der weißrussische Keeper bei einem Distanzschuss von Piesinger (55.) und einem Fallrückzieher von Mahop auszeichnen (60.). Brest hing zu diesem Zeitpunkt in den Seilen, rettete sich aber über diese Phase hinweg. Der Treffer hätte aber nicht gelten dürfen, da Piesinger während des Konters deutlich zu Fall gebracht wurde. Der von Schmidt ersehnte Heimsieg ohne Gegentor war somit Geschichte. Die Überzahl nach der Gelb-Roten Karte gegen Dimitri Alysenko konnten die Ländle-Kicker in der Schlussphase nicht mehr ausnutzen.

Klaus Schmidt (Trainer Altach): "Die Situation ist jetzt eine schwierige, aber die doch sichtbar klare Leistungssteigerung stimmt uns zuversichtlich. Aber wir wissen, dass wir mit Brest auf Augenhöhe sind". "Wir hatten klare Torchancen, da muss das zweite Tor fallen", gibt Hannes Aigner offen zu. Wladimir Schurawel (Trainer Brest): "Altach hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, wie man Fußball spielt. Mit dem 1:1 bin ich zufrieden, weil uns das Auswärtstor gelungen ist".

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