HC Leipzig steigt in 3. Liga ab

Der sechsmalige deutsche Frauenhandballmeister HC Leipzig muss Insolvenz anmelden und wird demzufolge keine Lizenz für den Spielbetrieb in der Bundesliga erhalten. Das bestätigte die Handball Bundesliga der Frauen in einer Pressemitteilung. Damit verabschiedet sich einer der traditionsreichsten Standorte im deutschen und internationalen Frauenhandball vorerst aus der Erstklassigkeit.

Wie Manager Kay-Sven Hähner dem MDR mitteilte, konnte der Verein die zur Lizenzerteilung benötigten 600.000 Euro nicht nachweisen. Am Donnerstag war Manager Kay-Sven Hähner noch überzeugt: "Wenn sich alle Partner an die Absprachen und Zusagen halten, ist das Geld bis heute eingegangen". Dieser sei bereits durch Vorstandsbeschluss vom 8. Juni als eventueller Nachrücker zugelassen worden, hieß es von der HBF. Der HC Leipzig ist mit rund 1,3 Millionen Euro verschuldet. Doch nun konnte der Club die Bedingungen nicht erfüllen, obwohl Manager Hähner am vergangenen Freitag noch gesagt hatte, dass die Erfüllung unstrittig sei.

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