Internet Explorer & Edge: Microsofts Zeitplan für das Ende von Flash

Vor allem Apples Entscheidung aus Rücksicht auf Nutzererfahrung, Akkulaufzeit und Sicherheit Flash auf iPhone und iPad nie zu unterstützen trug zum langsamen Tod des einst am weitesten verbreiteten Plugins des Webs bei. Bald ist jedoch Schluss mit der Software. Adobe hat angekündigt, die Unterstützung dafür im Jahr 2020 einzustellen.

So erlaubt Apple im Safari-Browser zwar noch die Installation von Flash, das PlugIn ist jedoch standardmäßig deaktiviert, der Verwendung muss mit einem Klick manuell zugestimmt werden. Adobe wird den Flash Player schrittweise zurück fahren und im Jahr 2020 soll das Ende erreicht sein. Schon 2015 kündigte Adobe an, den Flash-Player beerdigen zu wollen und empfahl den offenen Standard HTML5 als Alternative. Mit anderen Worten: ab dann wird es keine Updates mehr für den Adobe Flash Player geben. Microsoft verfolgt im hauseigenen Edge-Browser das gleiche Konzept, Apple ist auch die Firma, die Flash nie in iOS integrierte. Flash, ursprünglich eine Entwicklung von Macromedia, zeigte sich über Jahre führend im Markt und veränderte das Internetauftreten von Portalen durchaus enorm. Aufwendige Animationen und Videos im Browser waren lange Zeit nur mit dem Plugin möglich. Das störte vor allem Verfechter freier Software, da Flash es erforderte, ein proprietäres Plugin zu installieren. Entwickler werden im Beitrag auch explizit aufgefordert, auf moderne Standards wie HTML5, WebAssembly oder WegGL zu setzen. Auf all diese Entwicklungen hat Adobe nun reagiert. Firmen wie Google, Mozilla, Facebook, Microsoft und Appel, die mit Flash gearbeitet haben, haben bereits eigene Pläne für das Ende des Flash Players veröffentlicht. Ab 2019 werden dann nur noch die Kunden Flash verwenden können, die einen ESR-Release von Firefox verwenden.

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