Spatenstich bei den Kasematten: Umbau für Landesausstellung beginnt

Geplant sind laut einer Aussendung von Donnerstag Investitionen von 25 Millionen Euro. Neben den Kasematten als Herzstück wird auch das Museum mit Sankt Peter an der Sperr Standort der Landesausstellung sein. Peter an der Sperr revitalisiert werden.

"Wiener Neustadt hat schon viel zu bieten", sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und verweist auf die Bereiche Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft. Von dem mehr als 2.000 Quadratmeter großen Baudenkmal sind noch 39 Räume erhalten. Den Zuschlag zur Revitalisierung der Kasematten (aus insgesamt 54 Bewerbern) bekam - im Zuge eines Architekten-Wettbewerbes - das Architektenbüro Bevk Perovic aus Laibach (Slowenien). Einerseits soll dessen historische Bedeutung im Spiegel der Weltgeschichte und andererseits die Aufgabe der Stadt der Zukunft erzählt werden.

"Unsere Landesausstellungen richten seit Jahrzehnten einen Scheinwerfer auf die Kultur, Regionen und Geschichte unseres Landes". Schneeberger bezeichnete die 40. Die Räumlichkeiten werden während und nach der Landesausstellung zum kulturellen Zentrum Wiener Neustadts. Dem unterirdischen Katakombensystem in Wiener Neustadt wird rechtzeitig vor der Ausstellung neues Leben eingehaucht. "Viele nachhaltig wirkende Projekte stehen durch die Landesausstellung erst am Anfang und entwickeln ihre volle Sogwirkung nach dem Ausstellungsjahr", so Wirth. Zudem hofft Schneeberger, dass die Landesausstellung als "Trägerrakete" fungiert, um Wiener Neustadt touristisch zu positionieren.

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