Tour de France: Froome verteidigt Tour-Führung

"Unglaublich, es ist total verrückt, diese Etappe zu gewinnen", sagte der 27-Jährige nach seinm sensationellen Sieg auf der ersten Alpen-Etappe der 104. Tour de France.

Den Tagessieg auf dem Abschnitt über vier Pässe von La Mure nach Serre Chevalier (183 km) sicherte sich Slowene Primoz Roglic.

Der Italiener rutschte vom zweiten auf den vierten Gesamtrang ab. Auf dem spektakulären Klassiker über den Galibier setzte er sich nach einer Solo-Flucht durch. Er triumphierte 1:13 Minuten vor der kleinen Favoritengruppe um Froome, Uran und Bardet. Der ehemalige Tour-Sieger aus Spanien wurde später aber wieder eingeholt.

Der Gesamtführende Christopher Froome wehrte beim Ritt über den Col de Galibier, mit 2642 m das Dach der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt, alle Angriffe aufs Gelbe Trikot ab.

Froome und sein starkes Sky-Team hatten zunächst Alberto Contador bei einer frühen Attacke gewähren lassen. Aru büßte im Schlussanstieg hingegen einige Sekunden ein und konnte auch in der langen Abfahrt ins Ziel nicht mehr aufschließen.

Marcel Kittels Hoffnungen, die Tour in Grün zu beenden, waren kurz nach Rennstart im Straßengraben der D526 geplatzt. Der fünfmalige Etappensieger musste nach einem Sturz aufgeben.

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