Transfer-Hammer in der Bundesliga | Für 15 Mio! Dortmunds Bender nach Leverkusen

Sven erhält einen Vertrag bis 2021. "Und ich weiß auch, wie wohl sich Lars hier fühlt", sagt Sven Bender, der von 2006 bis 2009 schon mit seinem Bruder bei 1860 München kickte.

Mehr als 30 Spieler umfasst aktuell der Kader von Borussia Dortmund - selbst für die Teilnahme an drei Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League) ist das zu viel.

Die Suche ist nun beendet: Mit Sven Bender haben die Verantwortlichen einen ganz dicken Fisch für die Defensive an Land gezogen. Den 28-Jährigen zieht es zu Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen. In Leverkusen spielt Bender wieder mit seinem Zwillingsbruder Lars zusammen. Bereits die Asienreise, zu der der BVB am Donnerstagnachmittag aufbricht, wird ohne ihn stattfinden.

Unter Thomas Tuchel war Bender in den vergangenen zwei Jahren nur noch selten zum Zuge gekommen. In der vergangenen Saison sammelte er jedoch nur acht Pflichtspiel-Einsätze. Mit den Verpflichtungen von Mahmoud Dahoud und Ömer Toprak haben sich die Karten für ihn jedoch weiter verschlechtert.

Bender hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil er unter dem neuen BVB-Trainer Peter Bosz keine Chance auf regelmäßige Einsatzzeiten sieht.

"Ich bin vor wenigen Tagen mit der persönlichen Bitte auf Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc zugegangen, nach acht Jahren noch einmal eine neue Herausforderung annehmen zu dürfen".

Bender erklärte weiter: "Ich bin sehr dankbar, dass Borussia Dortmund meinen Willen - trotz des unbedingten Wunsches, mich zu halten - respektiert hat". Demnach befindet sich der Bundesligist kurz vor der Einigung mit Borussia Dortmund.

Nichtsdestotrotz bedauert Dortmund seinen Abgang: "Uns wäre es selbstverständlich am liebsten gewesen, Sven weiterhin im Team zu sehen". Auf der anderen Seite ist er aber ein Spieler, der sich wie wenige andere große Verdienste um den BVB erworben hat. "Ganz ehrlich: Wenn es nicht ausgerechnet 'Manni' mit seiner BVB-Vita gewesen wäre, der einen solchen Wunsch vorgetragen hätte, dann hätten wir niemals 'Ja' gesagt", ergänzte Watzke. Genau wie sein Bruder Lars steht Sven für einen bestimmten Typus, den jede Mannschaft braucht: Hohes fußballerisches Niveau, extrem engagiert, unnachgiebig, leidensfähig für das Kollektiv.

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