Wegen Einsatz von Malouda: Niederlage für Französisch-Guyana bei Gold Cup

Miami - Französisch-Guayana ist für den Einsatz des ehemaligen französischen Fußball-Internationalen Florent Malouda am Gold Cup in den USA mit einer 0:3-Strafverifizierung und einer Geldstrafe in unbekannter Höhe sanktioniert worden.

Nach dem umstrittenen Länderspieleinsatz des früheren französischen Nationalspielers Florent Malouda für Französisch-Guyana sind Strafen gegen den Fußballer und dessen neuen Verband verhängt worden.

Durch die Wertung des Spiels gegen Honduras besitzt Französisch-Guyana beim Gold Cup kaum noch eine Chance auf das Viertelfinale. Außerdem wurde Malouda für zwei Spiele gesperrt, wie der Kontinentalverband für Mittel-, Nordamerika und die Karibik mitteilte. Allerdings hatte sich die CONCACAF entschieden, beim Gold Cup die FIFA-Regeln anzuwenden und Malouda für nicht spielberechtigt erklärt.

Wie die französischen Karibikinseln Martinique und Guadeloupe ist Französisch-Guayana zwar CONCACAF-Mitglied, nicht aber des Weltverbandes FIFA.

Durch die Entscheidung rutschte Französisch-Guyana in der Gruppe A auf den letzten Tabellenplatz ab und beendete das Turnier schließlich ohne Punkte. Der gesperrte Routinier Malouda fehlt zudem im Gruppenfinale gegen Costa Rica. Kanada (5 Punkte) reichte ein 0:0 gegen Honduras zum Erreichen der K.o.

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