Google zahlt Apple Milliarden, damit Suche auf iPhones bleibt

"Given that Google payments are nearly all profit for Apple, Google alone may account for 5% of Apple's total operating profits this year, and may account for 25% of total company OP growth over the last two years".

Wohl auch aus diesem Grund hat Google damit begonnen, die Websuche in immer mehr Apps zu integrieren, um sich so vielleicht eines Tages diesen teuren Deal zu ersparen: Sowohl im Chrome-Browser als auch im Gboard ist die Websuche integriert und die vielen weiteren Services wie Google Maps, Google Mail oder YouTube könnten die Websuche ebenfalls promoten und Google ganze 3 Milliarden Dollar ersparen.

Demnach muss Google mittlerweile drei Milliarden Dollar (2,55 Milliarden Euro) pro Jahr für die Rolle als "offizielle" Suchmaschine auf iPhone und iPad bezahlen.

Nach Angaben von Marktforschern stiegen Googles Einnahmen durch die mobile Suche von 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 50 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Der Deal zwischen den beiden IT-Schwergewichten sei nicht nur eine lukrative Einnahmequelle für Apple.

Um die Standard-Suche auf dem iPhone zu bleiben, könnte Google derzeit bis zu drei Milliarden US-Dollar an Apple bezahlen.

Laut Bernstein Research habe sich dieser Betrag seitdem verdreifacht. Immerhin kostet es das Unternehmen nun keinerlei Aufwand, dafür zu sorgen, dass die Eingaben im Safari an Google weitergereicht werden. Auch deshalb ist Apples Umsatz im Services-Segment zuletzt auf neue Höchstwerte in der Unternehmensgeschichte gestiegen. Er verdeutliche auch die Bedeutung von iOS-Geräten in der Welt der mobilen Computer.

Allein das Risiko, bei Apple rauszufliegen, dürfte auf der anderen Seite bereits genügen, um die höheren Forderungen zu akzeptieren.

Dass die Google-Suche auch auf dem iPhone 8 und iOS 11 im Herbst standardmäßig vorausgewählt sein wird, lässt sich Apple mehr als fürstlich entlohnen.

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