AfD-Politikerin will Merkel vor "ordentlichem Gericht" sehen

Scharfe Töne im Wahlkampf: AfD-Spitzenkandidatin Weidel geht Angela Merkel persönlich an.

Die AfD wettert vor der Bundestagswahl weiter gegen Angela Merkel. Merkel solle, erklärt Weidel in der Regionalzeitung "Passauer Neue Presse", sich vor einem Richter für ihre Politik verantworten müssen. Nach ihrer Amtszeit, fordert Weidel, gehöre Merkel "vor ein ordentliches Gericht". Sie habe sowohl bei Rettungsmaßnahmen für die europäische Gemeinschaftswährung als auch in der Flüchtlingspolitik gegen geltendes Recht verstoßen. Spitzenkandidatin Alice Weidel würde die Kanzlerin am liebsten vor einem Gericht sehen. Ein größerer Teil der Anzeigen stammt dem Bericht zufolge aus dem Kreis von AfD-Anhängern. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte darauf schon vor einige Tagen, die Strafanzeigen gegen die Bundeskanzlerin hätten sich "alle als haltlos erwiesen". Außerdem prüfe die Behörde den Sachverhalt aus eigener Initiative.

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