Gedenkmünze für den Altkanzler Helmut Schmidt bekommt sein eigenes Zwei-Euro-Stück

Die Hamburgische Münze begann jetzt mit der Prägung von 2-Euro-Stücken mit dem Porträt des 2015 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Altkanzlers. Wie aus einem "Spiegel"-Bericht zu entnehmen ist, haben seine Tochter Susanne Schmidt und Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher die Prägemaschine in der Hamburgischen Münze gemeinsam in Gang gesetzt".

Anschließend prägten die beiden auch die erste Zwei-Euro-Münze im Spiegelglanz für Sammler. "Da hat dann jeder seinen kleinen Helmut Schmidt in der Tasche zum Anfassen und kann damit die Zeitung holen oder einparken". Mit dabei ist auch der frühere Bundesfinanzminister und Kuratoriumsvorsitzende der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftun, Peer Steinbrück.

Bereits im April wurde beschlossen, das Geldstück zum 100. Geburtstag von Helmut Schmidt am 23. Dezember 2018 prägen zu lassen. Sie freut sich, dass ihr Vater nun Europas Bürger im Alltag begleite: "Diese Euro-Münze ist eine sehr schöne Ehrung und ein Symbol für meines Vaters zutiefst empfundene Leidenschaft für ein geeintes Europa". "Die Gedenkmünze würdigt das Lebenswerk unseres Hamburger Ehrenbürgers und erinnert an die von ihm vermittelten Werte", sagte Schäuble laut der Mitteilung, die auf der Webseite der Münzprägeanstalt "Hamburgische Münze" veröffentlicht wurde.

Nach Angaben der Finanzbehörde sollen insgesamt 30 Millionen Exemplare der Münze hergestellt werden, 6,3 Millionen davon in der Hamburger Münzprägeanstalt. Ab 31. Januar sollen sie in den Umlauf kommen und im ganzen Euroraum als Zahlungsmittel dienen.

Gestaltet wurde die Münze vom Berliner Künstler Bodo Broschat. Es zeigt den Kopf des Altkanzlers mit akkurat gescheiteltem Haar und der rechten Hand, die er zu einer charakteristischen Geste beim Reden erhoben hat.

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