ARD entschuldigt sich Zuschauer empören sich über Eilmeldung beim "Tatort"

Damit platzten die ARD-Verantwortlichen mitten in den Fall von Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, 51): Im Krimi "Der Fall Holdt" (inspiriert vom echten Entführungsfall um die Bankiersgattin Maria Bögerl) versuchte sie vergeblich, den Entführer und Mörder zu finden. Dies veranlasste den Sender, gegen 20.30 Uhr ein blaues Laufband einzublenden. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde es wiederholt (hier alle Hintergründe zum Blutbad in Texas nachlesen).

In der ARD herrscht nun offenbar Uneinigkeit darüber, ob diese Maßnahme sinnvoll war oder nicht. Schießereien seien in den USA an der Tagesordnung, außerdem sei der Ort des Geschehens zu weit entfernt, fanden viele.

Der "Tatort" in der ARD am Sonntagabend ist eine Institution. Das Social-Media-Team entschuldigt sich sogar für die Eilmeldung. Es sind Menschen gestorben, und ihr beschwert euch, dass die ARD eine Eilmeldung macht? Zweimal sei wegen einer solchen Einblendung das Bild etwas verkleinert gewesen, erklärte Sabine Knott - was manche Zuschauer ebenfalls bemängelt haben.

Die Diskussion über die Eilmeldung wurde auch bei Twitter geführt. Eine Auswahl der Tweets.

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