Auch im November weniger Arbeitslose

Die gesamte Unterbeschäftigung einschließlich der Zahl der gemeldeten Arbeitslosen beträgt im November 33.774 Personen. Das sind 48 Menschen weniger als im Oktober 2017. Mit 44,74 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 650.000 höher aus. "Damit ist die Arbeitslosigkeit wiederholt gesunken und erreicht das neue historische Tief, seit Erfassung der Arbeitslosenstatistik im Jahr 1991", teilte die Arbeitsagentur mit. "Die Zuwanderung aus anderen EU-Staaten in den deutschen Arbeitsmarkt wirkt gravierenden gesamtwirtschaftlichen Knappheiten jedoch entgegen", sagte der Chefvolkswirt der Förderbank KfW, Jörg Zeuner. Gleiches gelte für Schwerbehinderte. Damit ist sie im Vorjahresvergleich weniger stark zurückgegangen als die Arbeitslosigkeit.

Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote bei 2,4 Prozent (Vormonat 2,4 Prozent).

Außerdem gebe es bis zu 200.000 Menschen, deren Zugang zum Arbeitsmarkt dauerhaft erschwert ist. Das Land habe dafür das Programm zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit zur Förderung des Sozialen Arbeitsmarktes (SAM) aufgelegt, für das in den kommenden zwei Jahren 25 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das liegt daran, dass mehr - insbesondere geflüchtete - Menschen gefördert wurden als im Vorjahr. "Gleichzeitig konnten wir Unternehmen auf diesem Weg dringend benötigte Arbeitskräfte vermitteln", so Lehmann. Die Quote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist der Bestand an offenen Stellen jedoch um 679 Stellen oder 16,7 Prozent gewachsen.

Im gesamten Bundesland Baden-Württemberg liegt die Quote bei 3,2 %.

Monatlich weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung in verschiedenen Betrachtungen aus. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,7 Prozent. Im Vogelsbergkreis ist die Zahl der Erwerbslosen leicht gestiegen. Von der positiven Entwicklung haben - wenn auch im unterschiedlichen Ausmaß - alle Personengruppen profitiert.

In Deutschland hat es im November so wenige Arbeitslose gegeben wie seit der Wende nicht mehr.

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