1:5 zum Abschied: Basler nicht mehr bei Rot-Weiss Frankfurt

Es war nur ein kurzes Intermezzo für Mario Basler und Rot-Weiss Frankfurt. Die Trennung bestätigte der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Strödter der Frankfurter Neuen Presse.

Ex-Nationalspieler Mario Basler ist nach übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr Trainer des Hessen-Ligisten Rot-Weiss Frankfurt. "Was aber daran liegt, dass der Verein da im Moment schlecht aufgestellt ist", sagte Strödter.

Der frühere Bundesliga-Profi von Werder Bremen, Bayern München und des 1. FC Kaiserslautern war Mitte Oktober unter großem Medieninteresse beim Fünftligisten als neuer Coach vorgestellt worden. "Zu beschäftigt für eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt und für junge Spieler, die einen Trainer brauchen, der sie in so einer schwierigen Situation an die Hand nimmt".

Bereits vor dem Spiel gegen Waldgirmes hatte Basler in der Bild angekündigt, dass dies vermutlich sein letztes Spiel sein werde: "Das ist schade, denn ich hätte gerne weiter gemacht".

Basler hatte sein Engagement als "Freundschaftsdienst" für Frankfurts Verwaltungsrat Johny Baez bezeichnet und wurde bis zum Ende der Vorrunde verpflichtet. Für das Nachholspiel am kommenden Samstag gegen den SV Steinbach übernehmen die Zweitmannschaftstrainer Hicham Tahrioui und Mirko Kelava.

Ausgabe: