Austrias Europa League-Saison nach Nullnummer zu Ende

Im Vorjahr lagen die Wiener vor dem letzten Europa-League-Gruppenspiel ebenfalls im Aufstiegsrennen.

Schafft die Austria den Aufstieg in das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League?

Donnerstag: Austria - AEK Athen (19 Uhr, live Puls 4, Sky), HNK Rijeka - AC Milan (19 Uhr). Zudem sei es immer schwierig, nur auf ein Remis zu spielen. "Für mich ist unsere die bessere Ausgangsposition und für die Mannschaft auch einfacher", erklärte der Deutsche. "In Österreich werden wir auf Sieg spielen und nicht auf ein Unentschieden", kündigte Rechtsaußen Rodrigo Galo an. Sieben Europa-League-Partien in Serie ist die Austria im Ernst-Happel-Stadion schon ohne Sieg. Und dennoch freut sich Fink auf den Showdown: "Wir können viel gewinnen, AEK kann viel verlieren".

Zwei Tatsachen machen den im Herbst zerzausten "Veilchen" besonders viel Mut, wie Kapitän Raphael Holzhauser betonte. Zum anderen die für Donnerstag zu erwartende Zuschauerzahl von etwa 25.000.

Pentz war auch zuletzt beim 1:1 gegen Salzburg der Matchwinner. "Es wird Zeit für einen Heimsieg", sagte daher Spielgestalter Holzhauser. Von der Kulisse erwartet er sich "das Quäntchen Extramotivation, um noch einmal alles rauszuholen".

Holzhausers und Finks Optimismus in Ehren, aber leicht wird das nicht: Neun Pflichtspiele blieb AEK zuletzt ungeschlagen. Trainer Manolo Jimenez darf auch auf Offensivleute in Form vertrauen. Dort die strauchelnde Austria, nur noch Tabellenfünfter der Bundesliga, nach zwei 1:5-Debakel gegen Milan und hartnäckigem Verletzungspech nicht gerade mit Selbstvertrauen gesegnet. Die einzige Chance hatte Dominik Prokop, der in der 68. Minute nach einer missglückten Faustabwehr des AEK-Goalies den Ball per Kopf von außerhalb des Strafraums neben das Tor setzte.

Obwohl Fink versicherte, nicht blind nach vorne stürmen zu lassen, wird er es nicht so defensiv anlegen wie in der Meisterschaft gegen Salzburg. Im Sturmzentrum wird Kevin Friesenbichler beginnen, Lucas Venuto könnte im Finish als Joker für frischen Wind sorgen. Im Idealfall will man aber natürlich schon früher auf die Siegerstraße gelangen. In der folgenden Gruppenphase gab es ein Remis gegen Viktoria Pilsen bei zwei Niederlagen gegen die AS Roma und Astra Giurgiu. Sollte man den Einzug in die K. -o. UEFA-Prämien und Zuschauereinnahmen im Falle des Aufstiegs hochgerechnet, geht es um 1,5 Millionen Euro.

Zuletzt war die Austria im Uefa-Cup 2004/05 im Frühjahr noch dabei, sie stieß damals sogar bis ins Viertelfinale vor.

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