Da Vincis "Salvator Mundi": Teuerstes Kunstwerk bald in Louvre Abu Dhabi

Das 500 Jahre alte Ölgemälde "Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci komme in die Vereinigten Arabischen Emirate, teilte der Ableger des französischen Louvre in Abu Dhabi am Mittwoch über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Die "New York Times" meldete, der mysteriöse Käufer Mitte November bei der Versteigerung des Auktionshauses Christie's sei ein wenig bekannter saudischer Prinz gewesen.

Ab wann das Gemälde in Abu Dhabi zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

Es ist das teuerste Gemälde der Welt: "Salvator Mundi" von Leonardo Da Vinci zeigt Jesus in Renaissance-Roben, in der linken Hand eine Kristallkugel, den rechten Zeigefinger erhoben.

Der erste Ableger des berühmten Pariser Louvre eröffnete erst im vergangenen Monat. Sie hätten ein Finanzabkommen mit mehreren großen Museen, in dessen Rahmen das Gemälde vor allem Museen in Asien und dem Nahen Osten geliehen oder weiterverkauft werden solle. Für das neue Museum hat Abu Dhabi eine Vereinbarung mit Frankreich getroffen: der Name "Louvre" steht ihnen für 30 Jahre zu. Dem Auktionshaus zufolge soll es einst dem englischen Königshaus gehört haben.

Verkauft wurde das Gemälde von dem im Exil lebenden russischen Milliardär Dmitri Rybolowlew. Der Oligarch, Besitzer des französischen Fußballklubs AS Monaco, hatte das Werk vor vier Jahren für 127,5 Millionen Dollar von dem Schweizer Kunsthändler Yves Bouvier gekauft - nachdem dieser es kurz zuvor für 80 Millionen Dollar erworben hatte.

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