Deutsche Bank geht mit Traditionsmarke DWS an die Börse

Der neue Auftritt, der ab Anfang 2018 ausgerollt wird, geschieht passend zum geplanten Börsengang der Vermögensverwaltungstochter des Frankfurter Geldhauses. Gleichzeitig wolle man der Deutschen Bank weiter Einfluss gewähren, damit man die aufsichtsrechtlichen Vorgaben erfüllen kann. "Wir haben keine Pläne für transformatorische Deals, wir schauen uns nach ergänzenden Zukäufen um", sagte Nicolas Moreau, Chef der Deutschen Asset Management und Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank hält zum Thema Vermögensverwaltung am Dienstag eine Investorenveranstaltung ab. Asset-Management-Geschäft unter einer starken Marke vereint: DWS Alle Geschäftsbereiche der Vermögensverwaltung werden künftig. Das soll zum einen geschätzte knapp zweieinhalb Milliarden Euro in die Kasse der Bank spülen, zum anderen der Vermögensverwaltung aber auch mehr Freiheiten eröffnen beim Gewinnen neuer Kunden. Das soll sich mit dem Börsengang ändern.

Die Deutsche AM erhält zudem die Rechtsform einer GmbH & Co. Der ehemalige Axa-Manager lenkt die Deutsche-Bank-Tochter seit gut einem Jahr; er wird wie sein Team weiter im Amt bleiben. Ab dann soll sukzessive auch die Marke DWS eingeführt werden.

Im 1. Quartal 2018 soll auch das Führungsteam loslegen.

Aufsichtsratschef der neuen Gesellschaft, deren Teil-Börsengang die Deutsche Bank im Frühjahr beschlossen hatte, soll Karl von Rohr werden. Dass die Gewinne steigen, dafür sollen höhere Vermögenszuflüsse und Disziplin bei den Kosten sorgen. Der Name Deutsche Asset Management (Deutsche AM), wie die Geldanlage-Sparte offiziell noch heißt, tritt in den Hintergrund und wird schließlich ganz verschwinden.

Die Deutsche Asset Management verwaltet knapp 700 Mrd.

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