Die Eurogruppe sucht eine neue Spitze

Eine Frau und drei Männer bewerben sich um die Nachfolge des früheren niederländischen Finanzministers Jeroen Dijsselbloem an der Spitze der Eurogruppe. Seine sozialdemokratische Partei ist nicht mehr Teil der neuen Regierung in Den Haag; und die hat den Wunsch vieler Euro-Staaten abgelehnt, bevorstehende Wahlen und Regierungsbildungen abzuwarten und damit Dijsselbloem noch länger als Eurogruppen-Chef zu akzeptieren.

Gute Chancen zugerechnet werden dem portugiesischen Finanzminister Mario Centeno. Genau wie sein slowakischer Amtskollege Peter Kazimir ist er Sozialdemokrat.

Den als Favorit geltenden Mario Centeno unterstützt Medienberichten zufolge auch die deutsche Bundesregierung.

In der Finanzkrise mauserte sich die Eurogruppe zu einem der weltweit wichtigsten Finanzgremien. Zuletzt betonte man aber in Berlin, bei der Wahl des Eurogruppen-Chefs sei "noch alles offen". Sogar Weltmeisterin Hou Yifan musste sich Dana Reizniece-Ozola geschlagen geben.

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