Dreh von "Bohemian Rhapsody" abgebrochen: Der Regisseur des Queen-Films ist verschwunden

Dies sei eine belastende Erfahrung, die ultimativ auch bei seiner eigenen Gesundheit Spuren hinterlassen habe. Die Gerüchte, sein unerwarteter Ausstieg bei Bohemian Rhapsody sei durch einen Streit, den er mit Rami Malek hatte, verursacht worden, seien nicht wahr.

Es steht einfach nicht gut um "Bohemian Rhapsody", dem Biopic über Sänger Freddie Mercury und seine Bandkollegen von Queen. Nachdem der Regisseur mehrmals "verschwunden" sein soll, fackelt das Studio nicht lange und entzieht ihm seinen Posten. Was genau sich am Set nun zugetragen hat, ist nach wie vor nicht bekannt. Die Verantwortlichen bei Fox haben diese Entscheidung sicherlich nicht leichtfertig getroffen, denn sie wirft natürlich kein gutes Licht auf das Projekt.

Singer ließ jedoch in einem Statement verlauten, dass er seine Probleme mit Malek beigelegt hätte. Auch Schauspieler Tom Hollander, der den Queen-Manager Jim Beach spielt, soll wegen Singers Verhalten zwischendurch hingeworfen haben, konnte jedoch zu einer Rückkehr bewegt werden.

Wer die Regie übernimmt, ob der Film noch in diesem Jahr abgedreht wird und ob sich der Kinostart 2018 einhalten lässt, sind für 20th Century Fox nun dringend zu klärende Fragen.

20th Century Fox hat die Bohemian Rhapsody-Produktion wegen der unerwarteten Nichtverfügbarkeit von Bryan Singer vorübergehend gestoppt.

In die deutschen Kinos soll Bohemian Rhapsody am 27.12.2018 kommen. So der vage Wortlaut eines Statements, welches das Studio letzten Freitag abgab. Während die Jump-Street-Macher aufgrund eklatanter kreativer Differenzen mit Disney von Bord gehen mussten, ist Singers Entlassung laut dem Branchenblatt The Hollywood Reporter das Ergebnis des zuspitzenden Konflikts zwischen Singer und Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek ("Mr. Robot"). Offenbar wurden bereits diskrete Gespräche mit möglichen Ersatzregisseuren geführt, die den Film vollenden könnten.

Derweil meldete sich ein Sprecher des Filmemachers bei der BBC zu Wort und begründete die Abstinenz seines Klienten mit "einer persönlichen, gesundheitlichen Angelegenheit, die Bryan und seine Familie betrifft".

Singer ist dafür bekannt, dass er auch bei vergangenen Produktionen (er drehte zum Beispiel "X-Men") zu spät oder unregelmäßig am Set erschien. Kameramann Thomas Newton Sigel sprang übrigens angeblich zwischenzeitlich als Regisseur ein, während Singer wiederholt nicht vor Ort war.

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