Jeder vierte Kfz-Betrieb mit eigener Elektro-Ladestation

47 Prozent der Autohäuser und 11 Prozent der freien Werkstätten bieten Ladestationen für Elektrofahrzeuge an. Demnach betreibt jeder vierte Firma eine eigene Elektro-Ladestation. Der 1909 gegründete ZDK vertritt die Interessen von 38.000 Kfz-Meisterbetrieben in Deutschland.

Jedes zweite Autohaus und zwölf Prozent der freien Werkstätten bieten Probefahrten mit Elektroautos an. Darin gaben auch 81 Prozent der befragten Unternehmer an, dass eine noch zu geringe Zahl an Ladepunkten ein wichtiges Motiv für die bisherige Kaufzurückhaltung der Kunden sei. Dazu kommen elektrisch betriebene Ersatzwagen und 3 Prozent der Kfz-Unternehmen verwenden E-Fahrzeuge in ihren Carsharing-Projekten. Laut einer Umfrage des ZDK und der Unternehmensberatung BBE sehen 66 Prozent den Autoservice im Wandel, auch weil diese Fahrzeuge wartungsärmer sind.

Die Landschaft der Antriebstechniken für Automobile wird sich stark wandeln, darin sind sich die Befragten einig - sie prognostizieren einen stetigen Zuwachs an Fahrzeugen mit neuen Antriebsarten, vor allem bei Elektrofahrzeugen (89 Prozent) und Hybriden (78 Prozent).

Beim Blick in die fernere Zukunft ist die Branche gespalten. So sind 51 Prozent der Befragten überzeugt, dass E-Mobilität auch in Jahrzehnten noch dominieren wird.

"Das ist eine von vielen wichtigen Maßnahmen, mit denen die Branche der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen will", sagte Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk zur Umfrage, an der 454 Betriebe teilgenommen hatten.

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