KCNA: Nordkorea wünscht keinen Krieg, will sich aber auch nicht davor verstecken

Am Montag starteten die USA und Südkorea ein groß angelegtes Militärmanöver in der Region.

Nordkorea ist sich sicher, dass es zum Krieg mit den USA kommen wird.

Die gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas sowie Drohungen aus Washington mit einem Präventivschlag führen nach Ansicht Nordkoreas unausweichlich zum Krieg.

Es sei eine "feststehende Tatsache", so ein Sprecher des Regimes von Kim Jong-un gegenüber der staatseigenen Nachrichtenagentur KCNA. Offen sei nur die Frage, wann der Krieg ausbrechen wird. Das Land würde sich eine kriegerische Auseinandersetzung nicht wünschen, sie aber nicht scheuen.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich erhöht.

Nordkorea hat seine Rhetorik im Streit um sein Atom- und Raketenprogramm erneut verschärft. Wie die Führung des Landes mitteilte, hat eine neuartige Rakete vom Typ Hwasong-15 in 53 Minuten eine Höhe von 4.475 Kilometern erreicht und ist 950 Kilometer weit geflogen.

Nach Behauptung der nordkoreanischen Behörden liegt das gesamte Territorium der USA in der Reichweite von Hwasong-15.

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