Mainz 05-Präsident Kaluza zurückgetreten

Johannes Kaluza ist nach nicht einmal sechs Monaten als Präsident des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zurückgetreten. Insbesondere zwischen Sportvorstand Rouven Schröder und dem fachfremden Kaluza sei das Verhältnis eisig gewesen gegebenen. Einen neuen Vorstand wählen die Rheinhessen am 21. Januar. "Auch wenn mir der Schritt schwer fällt, weil ich den Verein liebe, Gefallen an der Aufgabe gefunden habe und noch viele Ideen gerne verwirklicht hätte, ist es unumgänglich: Ich trete heute und mit sofortiger Wirkung von meiner Funktion als Vereins- und Vorstandsvorsitzender zurück", schreibt Kaluza.

Rouven Schröder sagt: "Ich respektiere die Entscheidung von Johannes Kaluza, sein Amt niederzulegen". Er habe sich seit seiner Wahl nicht immer richtig verstanden gefühlt, gestand aber auch eigene Fehler ein. So kam es zu Missverständnissen (.), die dem Ansehen von Mainz 05 nicht gedient haben. "Der gute Ruf des 1. FSV Mainz 05 als sympathischer, familiärer Klub darf nicht in Zweifel gezogen werden". "Und in einer sportlich angespannten und auch wirtschaftlich herausfordernden Situation unseres Klubs dürfen nicht Nebenkriegsschauplätze in den Mittelpunkt rücken und Kräfte binden, die wir für unseren gemeinsamen Erfolg brauchen". Auf die ihm eigentlich zustehende Aufwandsentschädigung verzichtet der 63-Jährige. Schröder und die Geschäftsführer werfen dem Nachfolger von Strutz vor, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich sei und er jegliche Vereinsziele gefährde. Das Geld solle in die Jugendarbeit des Vereins investiert werden.

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