Münchner Polizei muss Schadensersatz zahlen - für einen Joint!

Jetzt wurde ihm Recht gegeben.

Unterstützen bayerische Beamte den illegalen Drogenkonsum?

München - Trotz des harten Kurses in Bayern gegen Rauschgift, muss die Polizei einem Mann nun Schadensersatz für einen Joint zahlen.

Der Mann hatte am 11. Mai am Isarufer in München den Joint geraucht - und war dabei erwischt worden. Er habe den Polizisten ein Rezept vom Arzt vorgezeigt - doch das habe nichts gebracht. Der 31-Jährige rauchte Cannabis (hier lesen: Barkeeper warnt mit einer Notiz seine Kiffer-Gäste vor der Polizei)!

Cannabis in Colorado
Brennan Linsley Merkel zu Legalisierung von Cannabis in Deutschland

Doch die eifrigen Zivilfahnder waren im Unrecht: Der Mann besitzt ein ärztliches Attest, das ihm erlaubt, legal und öffentlich Cannabis zu konsumieren.

6,60 Euro für einen Joint bekam der Mann von der Polizei rückerstattet. Der deutsche Hanfverband zitiert Christoph N.: "Der Polizeiausbilder ignorierte mein mitgeführtes Betäubungsmittelrezept, beleidigte mich als Junkie und ließ mich und anwesende Unbeteiligte durchsuchen".

Sonst heißt es ganz schnell wieder: Die Kosten für den Cannabis-Konsum trägt der bayerische Staat!

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