Philippinen und WHO ermitteln wegen riskanter Impfung gegen Dengue

Der französische Pharmakonzern Sanofi hat vor seinem eigenen Medikament Dengvaxia gewarnt. Auf den Philippinen wurden bisher schätzungsweise 730.000 Kinder damit geimpft.

Das Justizministerium leitete heute Ermittlungen ein, nachdem das landesweite Impfprogramm bereits am Freitag gestoppt worden war. Demnach sei das Mittel für Menschen riskant, die vor der Impfung noch nie am Denguefieber erkrankt waren. Im vergangenen Jahr wurde auf dem Inselstaat eine staatliche Impfkampagne gegen die gefährliche Krankheit gestartet. Dengvaxia ist in 15 Ländern zugelassen. Tote seien noch keine gemeldet worden.

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