Polizei rät nach Erpressung zu Wachsamkeit bei Paketen

DHL wird erpresst und die Angst verbreitet sich unter den Paketboten und Kunden wie ein Laubfeuer. Nun hat der zur Deutschen Post gehörende Paketservice eine Warnmeldung für Kunden veröffentlicht.

Bei der Fahndung nach dem DHL-Erpresser hat die Polizei bereits drei Dutzend Hinweise erhalten. Allerdings transportiert die Post-Tochter sieben Millionen Sendungen am Tag. Der entscheidende Tipp war allerdings noch nicht dabei, wie die brandenburgische Polizei mitteilte. Die Sonderkommission "Luise" wurde auf inzwischen etwa 50 Mitarbeiter aufgestockt. Sie will jedem Hinweis aus der Bevölkerung nachgehen. DHL-Warnung vor verdächtigen PaketenDHL weist darauf hin, dass Paketsendungen nach Anagaben der Polizei nur dann eine Gefahr darstellen, sobald sie geöffnet werden. Zudem sollen die Spuren, die die beiden Paketbomben hinterließen, analysiert werden. Am Freitag war die Paketbombe am Potsdamer Weihnachtsmarkt von der Polizei unschädlich gemacht worden.

Für die rund 60.000 Paketzusteller ist die Erpressung ein stetiger Begleiter, obwohl es aktuell keine konkreten Hinweise auf weitere Paketbomben gebe. In allen Fällen seien Inhalt und Herkunft aber ohne Einsatz von Spezialkräften geklärt worden.

Im Bereich Terrorismus und Schwerkriminalität arbeiten Polizei und Post bereits seit Längerem eng zusammen, um im Vorfeld verdächtige Pakete ausfindig zu machen.

Polizei und Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatten die Bevölkerung gebeten, beim Empfang von verdächtigen Paketen sehr vorsichtig zu sein.

Schließlich könnten die Paketbomben zu schwersten Verletzungen oder sogar zum Tod führen.

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