"The Square" ist Gewinner des Europäischen Filmpreises

Die schwedische Satire "The Square" des Regisseurs Ruben Östlund ist bei der Verleihung der Europäischen Filmpreise in Berlin gleich sechs Mal ausgezeichnet worden. Die schwarze Komödie ist auch im Rennen um den Auslands-Oscar dabei. Die ebenfalls in dieser Kategorie nominierte deutsche Darstellerin Paula Beer ("Frantz") ging leer aus. Sie gewann auch in den Kategorien "Beste Komödie", "Regie", "Drehbuch" und "Szenenbild".

Anwärter auf den Hauptpreis für den besten europäischen Spielfilm sind Werke von Regisseuren aus Frankreich, Schweden, Russland, Finnland und Ungarn.

Schon bekannt ist eine Ehrung für Julie Delpy: Die französische Schauspielerin und Regisseurin wird für ihren europäischen Beitrag zum Weltkino ausgezeichnet.

Maria Schrader gewann den Publikumspreis für den Stefan-Zweig-Film "Vor der Morgenröte". Den Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt "Kommunion" von Anna Zamecka (Polen).

Die Preisverleihung im Haus der Berliner Festspiele findet heute abend statt. Darunter waren Juliette Binoche, Detlev Buck, Sandra Hüller, Nastassja Kinski, Josef Hader, Peter Simonischek, Wim Wenders, Stephen Frears, Carlos Saura und Ulrich Matthes.

Vergeben werden sie von der Europäischen Filmakademie, in der sich über dreitausend Fimschaffende organisiert haben.

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