"Time"-Magazine kürt #MeToo-Frauen"

Wie das Magazin am Mittwoch mitteilte, gehe die Auszeichnung an die, die "das Schweigen gebrochen haben".

Das US-amerikanische Magazin "Time" hat die Frauen und Männer der #MeToo-Bewegung zur "Person des Jahres 2017" gewählt. Weinstein wurde mehrfach der sexuellen Belästigung beschuldigt. Damit reagierte das "Time"-Magazin auf den Skandal um den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und die danach folgende Serie von Enthüllungen zu sexuellem Missbrauch durch Prominente".

Die Sängerin Taylor Swift hatte erfolgreich einen Radiomoderator verklagt, der ihr an den Po gegrapscht hatte. Diese Bewegung wurde nun zur einflussreichsten "Person" von 2017 ernannt. Fowler hatte eine Unternehmenskultur voller Sexismus beim Fahrdienstanbieter Uber beschrieben, die Firmenchef Travis Kalanick schließlich aus dem Amt trieb.

In der Liste des Magazins "Time" für die Person des Jahres tauchte US-Präsident Donald Trump ebenso auf wie Nordkoreas Führer Kim Jong Un. Wir zeigen die Schocker und die Überraschungen.

Sie brachen ihr Schweigen und lösten damit eine weltweite Debatte über sexuelle Übergriffe von Männern aus.

"Time" verleiht den Titel nach eigenen Angaben jeweils an diejenige Persönlichkeit, die "zum Guten oder zum Schlechten am meisten beigetragen hat, um die Ereignisse des Jahres zu beeinflussen". Ebenfalls genannt waren der Footballer Colin Kaepernick, der mit knieendem Protest während der US-Hymne eine Bewegung auslöste, Chinas Präsident Xi Jinping, "Wonder Woman"-Regisseurin Patty Jenkins und der saudische Kronprinz Mohammed".

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