Volkswagen-Marke Moia stellt vollelektrisches Sammeltaxi vor

Damit stellt die Volkswagen-Tochter ein Jahr nach seiner Gründung ein umfassendes Ride-Pooling-Konzept vor, das ab kommendem Jahr in Hamburg umgesetzt werden soll.

Das Fahrzeug ist gemeinsam mit Volkswagen-Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück in zehn Monaten geplant, entwickelt und gebaut worden.

Das Moia-Fahrzeug ist ein vollelektrisches Fahrzeug, das bis zu sechs Fahrgästen transportieren kann. Es hat nach Angaben des Konzerns eine Reichweite von über 300 Kilometern nach dem WLTP-Standard und könne innerhalb von rund 30 Minuten auf 80 Prozent Ladekapazität aufgeladen werden. Darüber hinaus verfügen die Sitze über eine dimmbare Leselampe, USB-Ports zum Laden von Smartphones sowie WLAN. Für Gepäck gibt es neben dem Fahrer einen einsehbaren Extrabereich.

"Das Fahrzeug steht für absoluten Komfort und ist für uns wichtiger Bestandteil eines konsistenten Serviceerlebnis'. Parallel arbeiten wir an weiteren, zukünftigen Versionen", so MOIA-Manager Robert Henrich. Im Rahmen des "Co-Creation-Prozesses" habe man in den Entwicklungsprozess "immer wieder potenzielle Nutzer über alle Altersgruppen hinweg eingebunden", heißt es. Das erstmals der Öffentlichkeit auf der TechCrunch präsentierte Fahrzeug besteht aus einer Kunden-App, mit der Fahrgäste ein Moia bestellen und bezahlen können. Vor Antritt der Mitfahrt soll sich per App einsehen lassen, wann ein Fahrzeug zur Verfügung steht und was die Fahrt kostet, verspricht Moia.

"Wir können nun die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich des Ride-Pooling anbieten - je nach Bedarf aber auch einzelne Bausteine davon", erklärte MOIA-Chef Ole Harms in Berlin. "Mit unserem Ride-PoolingKonzept sind wir ab 2018 bereit, international durchzustarten und unser Ziel zu verwirklichen, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten". Der Pooling-Algorithmus sorge so dafür, dass die Auslastung der Fahrzeuge steige und Umwege und Leerfahrten vermieden würden.

Ausgabe: