Zugunglück in NRW mit 50 Verletzten - Fehlersuche dauert an

Bei dem Unfall waren Dutzende Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Zug.

Der Zugverkehr auf der Strecke Düsseldorf und Krefeld wurde zunächst eingestellt. Bei dem Unfall war am Abend ein Zug der Regional-Express- Linie 7 von Köln nach Krefeld auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren.

In Nordrhein-Westfalen hat sich am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr ein Zugunglück ereignet. Bis die Strecke wieder freigegeben werde, könne es unter Umständen noch Tage dauern, sagte Marcel Winter, Sprecher des Zugbetreibers National Express Rail GmbH. Unverletzte Personen würden von den Rettungskräften aus dem Zug in nahegelegene Betreuungsstellen gebracht. Das Unternehmen und Rettungskräfte bemühten sich um "schnelle Hilfe für die Betroffenen und Klärung der Sachlage", hieß es in der Mitteilung weiter.

Der Lokführer des Regionalzugs verhinderte mit einer Vollbremsung Schlimmeres, so erste Erkenntnisse. Bei dem Aufprall wurde er in seiner Fahrerkabine selbst verletzt. Warum der Fahrdienstleiter die von einem Güterzug besetzte Strecke freigab, sei bislang noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Er konnte gerettet werden, stand aber unter Schock. Fahrgäste berichteten von einem "großen Knall". Nach Angaben der Bundespolizei wurden 50 Menschen verletzt: 41 von ihnen leicht unter anderem mit Schocks und Hautabschürfungen, 9 schwer. "Hoffentlich kann allen Verletzten rasch geholfen werden". Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wünschte den Verletzten eine "baldige Genesung".

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