Auswärtspunkt für den SC Freiburg in Frankfurt

Der Frankfurter Trainer Niko Kovac hat einen Tag vor dem fälligen Bundesligaspiel ein ganzes Füllhorn an Lob über den Freiburger Kollegen Christian Streich ausgegossen. Die Mannschaft ist körperlich auf einem sehr hohen Niveau. Mascarell dürfte gegen Freiburg sogar sein erstes Bundesliga-Spiel in dieser Saison bestreiten. "Wir wollen aber vor allem schnell die Punkte holen, die wir brauchen, um eine ruhige Saison zu spielen", sagte Trainer Niko Kovac vor der Partie gegen Freiburg und ergänzte: "Und wenn dann noch Zeit bleibt, wollen wir gern die Punkte holen, die jetzt noch in einem stillen Kämmerlein schlummern".

Und daran ist nur zu denken, wenn die Rückserie in Frankfurt sportlich erfolgreicher verläuft als in den letzten Jahren. Omar Mascarell hingegen feierte nach langer Verletzungspause (Achillessehnen-OP) sein Comeback in der Anfangsformation. "Er ist fit. Er wird keine Probleme mehr haben", sagte Kovac. "Er brennt. Wir hätten ihn auch lieber schon gestern wieder dabei gehabt".

Auf Stopper David Abraham kann die Eintracht nicht zurückgreifen, er sei nach seiner Wadenblessur "keine Alternative", bei Linksaußen Ante Rebic besteht immerhin leichte Hoffnung, gestern hat der erkältete Kroate immerhin trainiert. "Wir werden ihn in den nächsten zwei bis drei Wochen richtig aufpäppeln". Der eine hat noch immer Wadenprobleme, den anderen bremsen die Folgen einer schweren Erkältung.

Die Frankfurter spielten deutlich offensiver als die zunächst auf Konter lauernden Gäste, die aber auch ihre Chancen hatten. "Wir haben die kurze Vorbereitungszeit sehr gut genutzt. Technisch und taktisch haben wir auch einen Schritt nach vorn gemacht". "Für mich ist er der Trainer, der in der Bundesliga am meisten erreicht", lobte Kovac den Freiburger Übungsleiter über den grünen Klee. Und dass nicht nur, weil der Sport-Club drei der vergangenen fünf Duelle in der Commerzbank Arena gewann.

Zumal Kovac gegen den Tabellen-13. aus Freiburg harte Arbeit erwartet: "Das ist ein sehr unbequemer Gegner, der zum Ende der Hinrunde sehr große Fortschritte gemacht und viele Punkte geholt hat", sagt der Frankfurter Trainer. "Ich kann nur in Superlativen über Christian sprechen". "Was er in Freiburg leistet, ist für mich in der Bundesliga einzigartig. Wenn man sieht, wie viele Abgänge er immer ersetzen muss, dass ihm jedes Jahr zwei, drei wichtige Spieler aus den Rippen geschnitten werden".

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