Berlin Silvester: Sex-Übergriffe am Brandenburger Tor

Bei Deutschlands mutmaßlich größter Silvesterparty vor dem Brandenburger Tor hat es am Abend sexuelle Übergriffe gegeben. Hier seien drei Tatverdächtige identifiziert worden. So sei es nirgends zu Zusammenrottungen von mehreren hundert Menschen gekommen.

In Köln kam es ebenfalls wieder zu sexuellen Belästigungen - Szenen wie bei der Silvesternacht, wo tausende Afrikaner zahlreiche Frauen belästigt haben, soll es aber nicht gegeben haben. In zehn Fällen seien sieben Personen in Gewahrsam genommen worden. Erstmals gab es in Berlin auf der Straße des 17. Juni eine Schutzzone für sexuell belästigte Frauen. In dieser "Safety Area" standen für Krisen geschulte Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bereit. In Hamburg waren wenige Frauen, aber vor allem viele Männer mit Migrationshintergrund unterwegs, teilte die Polizei mit. Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe bewege sich in einem "sehr geringen Maß", sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Neun Frauen hätten außerdem angegeben, unsittlich angefasst worden zu sein, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Allerdings sei es für eine seriöse Bilanz auch noch viel zu früh, schob er nach. "Die Erfahrung zeigt, dass so etwas oft erst ein, zwei Tage später angezeigt wird".

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