BHs für die Queen: Hoflieferant plauderte Details aus

Rigby & Peller sei das Recht auf Nutzung des königlichen Wappens 2016 entzogen worden, sagte die frühere Besitzerin der Firma, June Kenton. Und so ist der Hoflieferant Rigby & Peller nach 57 Jahren nun den Auftrag von Queen Elizabeth (91) los. Am Donnerstag war der Firmenname in dem Verzeichnis der Royal Warrant Holders, der Gesellschaft der Hoflieferanten, nicht mehr zu finden. In dem Buch mit dem Titel "Storm in a D-Cup" - ein Wortspiel aus der Redewendung "Sturm im Wasserglas" und der Körbchengröße D - schildert die 82-Jährige unter anderem, wie sie in den 80er Jahren erstmals für einen BH die Maße der halb entblößten Queen nahm. Über Letztere packte sie unter anderem aus, dass diese Poster von Models in Unterwäsche und Bademode in den Zimmern ihrer Söhne, Prinz William (35) und Prinz Harry (33), in Eton akzeptiert habe. Grund dafür sollen Details von Anproben im Buckingham-Palast sein, welche die langjährige Firmenchefin in einem Buch preisgab. "Ich bin sehr traurig, dass der Buckingham-Palast an der Geschichte Anstoß genommen hat", sagte sie der BBC. Sie könne und wolle aber nicht mit dem Buckingham Palast streiten.

Das Label als königlicher Hoflieferant ist in Großbritannien heißbegehrt, gilt es doch als gutes Verkaufsargument. Das Unternehmen werde seinen Kundinnen weiterhin "vorbildlichen und diskreten Service" bieten.

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