Borussia Dortmund: "Affenzirkus"! Pierre-Emerick Aubameyang entfacht große Rassismus-Debatte um Journalisten

Karlheinz Wild, Chefreporter des Blattes, hatte sich über die Starallüren von Borussia Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang aufgeregt und offen angezweifelt, ob sich der Mann aus Gabun ein solches Verhalten auch andernorts erlauben könne.

Der Journalist hatte bei "Kicker.tv" die Sonderbehandlung und das extravagante Verhalten des BVB-Stars kritisiert und erklärt: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Auba diesen Affenzirkus in München aufziehen könnte". Aubameyang fasste diesen Begriff als rassistische Beleidigung auf.

Dort schreibt der Gabuner: "In diesen Tagen werde ich viel von deutschen Journalisten attackiert, wobei sie bis heute korrekt waren". Aubameyang störte sich am Wort "Affenzirkus" und interpretierte dieses als rassistisch. Im Bild postete der 28-Jährige den Artikel des Kicker und eine Google-Bildersuche zum Wort "Affenzirkus", die unter anderem das Bild eines Affen zeigte, der den Hitler-Gruß macht.

Der Kicker reagierte am Sonntagvormittag mit einer Klarstellung. "Es lag nie und nimmer in meiner Absicht, den Spieler und Menschen Aubameyang in irgendeiner Form zu beleidigen oder zu diskriminieren", stellte Chefreporter Karlheinz Wild am Sonntagmittag klar. Der amtierende Torschützenkönig der Bundesliga trifft am Sonntagabend (18 Uhr) zum Rückrundenauftakt mit Borussia Dortmund auf den VfL Wolfsburg.

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