BVB reist mit Marco Reus und Mario Götze nach Spanien

Borussia Dortmund hat die Reise zum Trainingslager in Marbella angetreten.

Überstürzen wolle man aber nichts, heißt es bei Borussia Dortmund aus jedem Mund, den man nach Marco Reus befragt.

"Er hat uns an allen Ecken und Enden gefehlt", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Ein wenig Geduld ist aber noch gefragt. Reus könnte nach seinem im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (2:1) erlittenen Kreuzbandriss im Februar sein lang ersehntes Comeback beim Tabellendritten geben, der als letzter Bundesligist die Vorbereitung auf die Rückrunde aufnahm.

Bei anderen etablierten Kräften geht es schneller. Den sechs Tage langen Aufenthalt in Spanien will der erst kurz vor der Winterpause verpflichtete neue Trainer Peter Stöger dazu nutzen, der Mannschaft seine Fußball-Philosophie zu vermitteln. In Marco Reus, Mario Götze, Gonzalo Castro und Lukasz Piszczek waren zuletzt vier zuletzt schmerzlich verletzte Profis mit an Bord der Maschine, die am Mittwoch vom Dortmunder Flughafen abhob. "Die Spieler haben eine solche Qualität, dass ich glaube, dass man sie nur daran erinnern muss, dass es diese Laufwege gibt", sagte Stöger, der sich von zwei Testspielen gegen den Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf und den belgischen Pokalsieger SV Zulte Waregem wichtige Erkenntnisse erhofft.

Einer fehlte im BVB-Flieger: Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner weilt mit Erlaubnis des Vereins bei der Gala zur Preisverleihung zu "Afrikas Fußballer des Jahres" und wird am Freitag in Marbella erwartet. Weiterhin gilt Innenverteidiger Manuel Akanji (FC Basel) trotz gestiegener Ablösesumme als ernsthafter Kandidat für die wacklige Defensive. André Schürrle, Neven Subotic, Sebastian Rode oder Erik Durm könnten die Schwarz-Gelben hingegen verlassen.

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