Chip-Lücke: Mega-Probleme nach Updates

Intel muss laut eigenen Angaben einen Sicherheitspatch nachbessern.

Laut "Heise" wirken sich die Patches auch auf die Geschwindigkeit von SSD-Systemen aus. Ganz besonders diejenigen Systeme, die auf Boradwell oder Haswell CPUs für Client- und Datenzentrumssystemen laufen.

Navin Shenoy schreibt einen wunderschönen Satz: "Für diejenigen Intel-Kunden, die sich Sorgen um die Auswirkungen auf die Leistung machen, sollten Sie wissen, dass wir mit unseren Industriepartnern an kreativen Lösungen arbeiten, um diese Leistungseinbußen nach Möglichkeit zu reduzieren". Updates sollten nur von offiziellen Webseiten heruntergeladen werden. Ab dem nächsten Monat gehe es daran, auch für ältere Intel-Chips Updates in die Wege zu leiten. Gerüchte hatten ursprünglich besagt, dass der Performance-Verlust je Prozessor bis zu 30 Prozent betragen könnte.

Genau dieses Rechner-Herzstück ist von den Sicherheitslücken betroffen: Um die Abarbeitung von Prozessen zu beschleunigen, nimmt die Rechenzentrale immer wieder Prozesse im Voraus vorweg - und lagert dafür Daten in einem Zwischenspeicher.

Nvidia-Chef Jensen Huang betonte am Rande der Technik-Messe CES in Las Vegas am Mittwoch, dass die Grafikchips des Unternehmens entgegen anderslautenden Berichten nicht betroffen sind. Der Hersteller wird dort auch Hinweise dazu geben, ob Kunden mit Leistungseinbußen der jeweiligen Chips, die durch Softwareupdates hervorgerufen werden, rechnen müssen.

Intels Sicherheits-Updates gegen die Meltdown-/Spectre-Lücken scheinen Probleme zu bereiten.

Updates gibt es auch von den Herstellern von Betriebssystemen wie Microsoft sowie einigen Linux-Distribution. Doch bieten sie Hackern weitreichenden Zugriff auf Passwörter und andere Sensible Informationen. Mehr als die Hälfte der befragten Mitarbeiter hat Zugriff auf Dokumente, die nicht für sie bestimmt sind.

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