DFB beendet vorzeitig China-Projekt in der Regionalliga

Die Freundschaftsspiel-Serie der chinesischen U20-Nationalmannschaft mit den Klubs der Regionalliga-Südwest wird beendet.

Es war ein ehrgeiziges und umstrittenes Projekt - und wurde zum Fiasko.

Die Gastspielreise im Rahmen einer Kooperation zwischen dem DFB und China war von Anfang an umstritten, nicht nur aus politischen Gründen.

Der DFB hat entschieden!

Als Grund dafür nennt der DFB auch die Vorkommnisse während des Spiels beim TSV Schott Mainz.

Das Spiel war von massiven Protesten von Tibet-Aktivisten begleitet worden. Nun zog der DFB den Stecker, es wird keine weiteren Spiele mehr geben.

Eigentlich hätten sich die chinesischen Nachwuchskicker bei den Spielen gegen die deutschen Regionalligisten auf das olympische Fußball-Turnier 2020 vorbereiten sollen. Weil in der Regionalliga Südwest 19 Teams antreten, hat immer eine Mannschaft spielfrei - eben diese Mannschaft sollte sich nach dem Willen des DFB als Sparringspartner für Chinas U20 bereitstellen. Nach Gesprächen zwischen dem deutschen Verband und dem chinesischen Fußballverband (CFA) habe man sich nun darauf verständigt, die Freundschaftsspielserie nicht fortzusetzen.

Die Spiele waren bereits seit dem 24. November ausgesetzt.

Die Aussetzung hatten DFB und CFA nach dem Spiel der Chinesen am 18. November bei Schott Mainz beschlossen, bei dem die chinesische Mannschaft als Reaktion auf einige tibetische Flaggen das Feld verlassen hatte.

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