Drei russische Stars bleiben für Olympia gesperrt

Ein Sprecher teilte auf SID-Anfrage mit, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) im Zusammenhang mit den Einladungen an russische Sportler keine Namen kommentieren werde.

Der sechsmalige Shorttrack-Olympiasieger Wiktor Ahn aus Russland darf offenbar nicht bei den Winterspielen in seinem Geburtsland Südkorea an den Start gehen. Der 32-Jährige wird demnach im Report des kanadischen Juristen Richard McLaren mit dem russischen Staatsdoping bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi in Verbindung gebracht.

Anfang Dezember hatte das IOC das ROC wegen systematischen Dopings von den Winterspielen ausgeschlossen, sauberen russischen Sportlern unter bestimmten Bedingungen aber einen Start unter olympischer Flagge und Hymne in Aussicht gestellt. Gleiches war ihm acht Jahre zuvor unter südkoreanischer Flagge unter seinem Geburtsnamen Ahn Hyun-Soo in Turin gelungen. Wie das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC) am Dienstag bekannt gab, fehlen die drei Athleten auf der Einladungsliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). 2011 wurde er nach einem Streit mit dem Verband russischer Staatsbürger und holte bei den Spielen in Sotschi 2014 wieder dreimal Gold und einmal Bronze. Sicher ist nur: drei große Medaillen-Hoffnungen sind nicht dabei. Pyeongchang wäre ein emotionaler Höhepunkt für den Superstar der in Südkorea populären Sportart gewesen. Ihnen waren Dopingverstöße während der Winterspiele 2014 vorgeworfen worden. Zu den Athleten, die Einspruch einlegten, gehören die Olympiasieger Alexander Subkow (Bob), Alexander Tretjakow (Skeleton) und Alexander Legkow (Skilanglauf).

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