Erol Sander akzeptiert Strafe

Nun äußert sich sein Anwalt - und geht auch auf den angeblichen Drogenkonsum des TV-Stars ein. Der Schauspieler nimmt die Strafe zwar an, streitet aber weiterhin die Vorwürfe ab. Goddet beschuldigte ihren Noch-Ehemann der häuslichen Gewalt und sagte dem Magazin "Bunte": "Wir waren Ende Mai bei einem Geburtstag eingeladen, ich habe mich mit einem Basketballtrainer unterhalten".

Anfang Juni 2017 trennten sich Erol Sander und seine Ehefrau Caroline Goddet. Es war nicht die einzige Aussage dieser Art.

Erol Sander und Caroline Gaddot waren 17 Jahre lang das Glamour-Paar. Hierauf musste die Staatsanwaltschaft München zwei Ermittlungsverfahren einleiten. Gegen die Einstellung kann kein Rechtsmittel eingelegt werden.

Die Staatsanwaltschaft teilte nun auf Anfrage der "Bild"-Zeitung mit: "Wir haben gegen den Angeschuldigten Erol Sander wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafbefehl beantragt". Abschließend heißt es: "Herr Sander legt Wert darauf, dass hiermit kein Anerkenntnis der gegen ihn erhobenen Vorwürfe verbunden ist". Wie der Anwalt von Erol Sander (49, "Mordkommission Istanbul") in einer Mitteilung erklärte, sei ein Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Anwendung häuslicher Gewalt gegen seinen Mandanten eingestellt worden. "Mein Mandant hat weder Drogen konsumiert noch besessen". Die Vorwürfe wurden erhoben, um unserem Mandanten nach der Trennung von seiner Ehefrau Schaden zuzufügen. Haar-, Blut- und Urinproben der Staatsanwaltschaft hätten keinerlei Nachweis ergeben. Somit habe sich Sanders nach "Abwägung aller Vor- und Nachtteile" dazu entschlossen, keine Rechtsmittel einzulegen. Und auch aus Rücksicht auf seine Familie und sein privates Umfeld habe sich "unter ausdrücklicher Verwahrung gegen die erhobenen Vorwürfe dazu entschlossen, den Strafbefehl zu akzeptieren".

Warum Sander die Strafe trotzdem akzeptiere, begründete Bergmann mit der Rücksichtnahme auf dessen Familie: "Die berechtigte Aussicht auf einen Freispruch hätte die Nachteile, die mit einer monatelangen öffentlichen Berichterstattung über das Strafverfahren verbunden gewesen wären, nicht aufgewogen".

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