H&M-Aktie fällt nach Vorwurf rassistischer Werbung auf Neun-Jahres-Tief

Das Foto zeigt einen kleinen schwarzen Jungen mit einem Pullover, auf dem eine fragwürdige Botschaft steht. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man, weshalb H&M mit diesem Pulli für einen heftigen Shitstorm im Netz sorgte. Auf dem Werbefoto trug ein dunkelhäutiger Junge einen Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" - übersetzt: "Coolster Affe im Dschungel". Im Netz wurde kritisiert, dass in diesem Zusammenhang der Begriff "Affe" als Beleidigung für schwarze Menschen verstanden werden könnte. "Ich bin zutiefst gekränkt und werde nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten". Kunden hatten H&M daraufhin Rassismus vorgeworfen. Daneben ein weißer Junge, gleicher Pullover mit dem Aufdruck "Survival expert".

H&M hatte heute auf die internationale Kritik an einer als rassistisch kritisierten Werbung für ein Kleidungsstück reagiert. Einem der zahlreichen Marketing- und PR-Strategen hätte auffallen müssen, wie unpassend das Werbebild ist. Und auch nicht die Reaktion von The Weeknd, der bei H&M eigene Kollektionen herausgebracht und für die Marke gemodelt hatte: Der 27-jährige Musiker erklärte auf Twitter, er sei tief verletzt und würde seine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen beenden.

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