Intel warnt vor bereitgestellten Updates

Weitere Details über künftige Updates würden im Verlauf der Woche erwartet, teilte Intel mit.

Für Meltdown ist so gut wie jeder Intel-Chip seit 1995 anfällig, wahrscheinlich auch die Prozessoren von AMD und ARM.

Die Sicherheitslücken in Computer-Prozessoren verfolgen Intel weiterhin.

Sie könnten zu häufigen Neustarts "und anderem unvorhersagbarem Verhalten" führen, hieß es in einem Blogeintrag. Nachdem zuletzt schon mehrmals über fehlerhafte Fehlerbehebungen berichtet wurde, warnt nun Intel selbst vor der Installation seiner aktuellen Sicherheits-Updates.

Für Intel ist es die Panne nach der Panne.

Eigentlich sollten die Updates die jüngst bekannt gewordene Sicherheitslücke in Millionen Computerprozessoren weltweit beseitigen. An der Lösung des Problems werde gearbeitet. Die Meltdown und Spectre genannten Schwachstellen ermöglichen, dass Angreifer an vertrauliche Daten gelangen. Die Schwachstelle steckt in einem branchenweit angewendeten Verfahren, das die Chips schneller machen sollte. Deswegen sind Prozessoren verschiedenster Hersteller anfällig.

Das Angriffsszenario "Spectre" durchbricht die Abschirmung zwischen verschiedenen Anwendungen. Dadurch ist es möglich, sensible Informationen wie etwa Passwörter, Verschlüsselungen oder Daten aus Programmen auszulesen. Laut Nutzern können die Updates den Computer sogar komplett lahmlegen. Allerdings ist dieses Angriffsszenario schwerer auszunutzen als "Meltdown".

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