Jugendlicher beschießt Autos auf A44 mit Feuerwerk

Sag mal, spinnt der? Bei einer Szene auf der A44, die die Bereitschaftspolizei Bochum zufällig mitbekam, kommt diese Frage einfach auf. Nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn einer der Getroffenen das Lenkrad verrissen hätte oder eine Leuchtkugel im BMW gezündet wäre. Das meldet die Polizei. 20 Geschosse gab die Pyrotechnik nacheinander ab.

Manche Geschosse trafen daraufhin die linksfahrenden Autos, andere verfehlten ihr Ziel. Wiederum andere Fahrzeugführer waren gezwungen, durch das entstandene Feuerwerk hindurch zu fahren.

Rückblickend ist es vermutlich nur der besonnenen Reaktion der betroffenen Autofahrer sowie der Bereitschaftspolizisten zu verdanken, dass diese lebensgefährliche Aktion auf der Autobahn keine schwerwiegenden Folgen verursacht hat.

Die Polizisten seien mit ihrem Fahrzeug links neben das Auto gefahren, um einen weiteren Beschuss zu verhindern.

Das Auto wurde an der Ausfahrt Witten-Zentrum herausgezogen. In dem BMW saßen fünf Personen, vier junge Männer und eine Frau. Sie wurden angezeigt. Die Polizei Dortmund bearbeitet nun den Fall. Diese Leuchtkugeln ziehen dabei zusätzlich einen Schweif hinter sich her.

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