Polizisten in Leipzig mit Steinen und Böllern angegriffen

Daraufhin habe eine Gruppe von 40 bis 50 Personen begonnen, mit Flaschen, Steinen und Böllern zu werfen. Diese setzt Wasserwerfer ein und nimmt mehrere Menschen in Gewahrsam.

Wie die Polizei am Neujahrsmorgen mitteilte, wurden im Stadtteil Connewitz zunächst zwei Wasserwerfer zum Löschen eingesetzt, nachdem dort unter anderem Mülltonnen angezündet worden waren.

Nach weiteren Widerstandshandlungen sei auch ein Wasserwerfereinsatz gegen die Störer erforderlich geworden, teilte die Polizei weiter mit.

Bis Mitternacht hatten sich den Angaben zufolge etwa 1000 Menschen im Bereich des Connewitzer Kreuzes versammelt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen.

Die Polizei hatte sich laut "Leipziger Volkszeitung" mit Hunderten Einsatzkräften in den Straßen des linksalternativen Viertels im Süden der Stadt postiert, auch ein Panzerwagen sei vor Ort gewesen.

In der Silvesternacht haben Randalierer in Leipzig Polizisten mit Böllern und Steinen beworfen. Der linksalternative Leipziger Stadtteil Connewitz gilt als Hochburg des Linksextremismus. Gegen 1.30 Uhr habe sich die Lage beruhigt. Ein Beamter sei am Oberschenkel verletzt worden, habe aber weiterarbeiten können, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Mehrere Beteiligte erhielten Strafanzeigen. Die Einsatzkräfte mussten aber nicht so häufig ausrücken wie in den beiden Vorjahren - die Polizei führte dies auf den starken Regen zurück.

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