Prominente Ausfälle bei der Rallye Dakar

Die Rallye Dakar ist eine Herausforderung. Weil sich sein Beifahrer Elena verletzt hat, steigt das Team aus. Es ist nicht der einzige prominente Ausfall in diesem Jahr.

Loeb/Elena lagen an zweiter Stelle in der Gesamtwertung.

Auf den dritten Platz der fünften Etappe fuhr Giniel de Villiers (Südafrika) mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz. In Führung bei den Autos liegt Loebs Landsmann Stéphane Peterhansel, der bereits die letzten beiden Austragungen für sich entschieden hatte.

Es ist die 40. Auflage der härtesten Rallye der Welt. Am 20. Januar werden in Córdoba die Sieger gekürt.

Für Fußballtrainer André Villas-Boas ist die Rallye Dakar nach einem Unfall vorzeitig beendet. Die längste Etappe ist 927 Kilometer lang. Bei einem Sprung in den Dünen kamen Villas-Boas und sein Co-Pilot Ruben Faria mit ihrem Toyota zuerst mit der Front des Fahrzeugs auf. Während der Brite Sam Sunderland, Führender und Titelverteidiger in der Motorradwertung, mit Rückenproblemen aufgeben musste, ging es auch für den Spanier Nani Roma nicht weiter.

Das Malheur zwischen den peruanischen Etappenorten San Juan de Marcona und Arequipa war für Loeb der Tiefpunkt eines schon zuvor völlig verkorksten Tages. Der Franzose Cyril Despres, fünfmaliger Gesamtsieger auf dem Motorrad, musste nach einem Unfall mit seinem Peugeot aufgeben und schied aus.

Selbst Top-Favorit Nasser Al-Attiyah aus Katar hatte Pech.

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