Rauchbomben auf Demo gegen Regierung

Der Zug der Demonstranten reichte über die gesamte Innere Mariahilfer Straße.

Kurz nach 15.00 Uhr ist die Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern vom Christian-Broda-Platz nahe des Westbahnhofs in Richtung des zentralen Heldenplatzes aufgebrochen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von bis zu 1.000 Beamten im Einsatz.

Polizeilich relevante Vorfälle gab es vorerst keine, lediglich im rund 200 Personen umfassenden schwarzen Block wurden einzelne pyrotechnische Gegenstände gezündet und Eier geworfen. Unmittelbar vor dem schwarzen Block marschierte übrigens eine Gruppe "Omas gegen Rechts".

"Unser Land wird nicht von den neuen Faschisten erobert werden", rief ein Aktivist der "Plattform für eine menschliche Asylpolitik", Michael Genner, bei der Auftaktkundgebung. In Reden wurde vor Sozialabbau gewarnt, auf Transparenten gegen Studiengebühren protestiert und vor dem Ende von Gewaltschutzeinrichtungen gewarnt.

Großdemonstration gegen die neue ÖVP-FPÖ-Regierung in Wien. Die Menschen wollten zum Heldenplatz in der Innenstadt ziehen.

Wien - Die Organisatoren werfen der Regierung aus der konservativen ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz und der rechten FPÖ rassistische, rechtsextreme und neofaschistische Tendenzen vor.

Organisiert wurde die Demonstration von der Plattform für eine menschliche Asylpolitik, der Offensive gegen Rechts und der Plattform Radikale Linke. Dort begann gegen 16.30 Uhr die Schlusskundgebung. "Hoch die internationale Solidarität" skandierten die Teilnehmer und forderten den Rücktritt von Innenminister Kickl.

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